KULT-KNEIPEN IN ASCHAFFENBURG: SCHLAPPESEPPEL
🕚🍻 KULT-KNEIPEN IN ASCHAFFENBURG: SCHLAPPESEPPEL
Kaum ein Name gehört so sehr zum Aschaffenburger Kneipenleben wie der Schlappeseppel. 🍺
Aber woher kommt der ungewöhnliche Name eigentlich?
Die Geschichte beginnt - zumindest der Legende nach - im Jahr 1631: Während des Dreißigjährigen Krieges soll der schwedische König Gustav Adolf Aschaffenburg eingenommen haben. Im Schloss Johannisburg angekommen, soll man festgestellt haben: Das Bier war alle. 😳
Ein schwedischer Soldat namens Joseph Lögler soll daraufhin beauftragt worden sein, Bier zu brauen. Wegen seines verletzten Fußes wurde er der Überlieferung nach „der lahme Seppel“ - später „Schlappe Seppel“ - genannt. 🍻
Was sich historisch belegen lässt: 1803 wurde der Brauerei die Braugerechtsame verliehen. Das Gebäude in der Schloßgasse 28 stammt aus 1802 und wurde später erweitert. Die Gaststätte und das denkmalgeschützte Gebäude sind bis heute erhalten - gebraut wird hier allerdings nicht mehr.
Und wer noch tiefer in die Geschichte eintauchen möchte: Im ehemaligen Brauereigebäude befindet sich ein Brauereimuseum mit historischen Zeugnissen der Braukunst. 🏛️🍺
Welche Aschaffenburger Kneipe müssen wir als Nächstes vorstellen?
📍 Schloßgasse 28, 63739 Aschaffenburg
🕚 Mo.–So.: 10:00–1:00 Uhr
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